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2000-Watt-Region Solothurn

Postfach 1945, 4502 Solothurn

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Wir brauchen heute rund um die Uhr gut 5500 Watt pro Kopf und unser CO2-Ausstoss liegt bei ca. 7 Tonnen pro Kopf und Jahr. Für eine weltweit gerechte und nachhaltige Entwicklung stehen aber pro Person nur 2000 Watt Dauerleistung und 1 Tonne CO2-Ausstoss pro Kopf und Jahr zur Verfügung. Technisch ist der 2000-Watt-Pfad ohne spürbare Einbusse an Lebensqualität machbar. 2000-Watt-Region Solothurn will Sie unterstützen auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft.

Mehr Infos auf der Seite http://www.2000watt.ch/die-2000-watt-gesellschaft/facts-figures in Facts and Figures


Der Verein 2000-Watt-Region Solothurn setzt mit Suffizienz einen wichtigen Schwerpunkt in seinem Programm und den diversen Veranstaltungen. (Siehe dazu auf der Homepage der 2000- Watt-Gesellschaft Schweiz: Suffizienz: Das richtige Maß - für mehr Lebensqualität! Einladende Handlungsempfehlungen: http://www.2000watt.ch/die-2000-watt-gesellschaft/umsetzung/).


Zukunftsmodell Gemeinwohl-Ökonomie

Anlass vom 16. November 2016, 19.30 Uhr im Alten Spital


Die 2000-Watt-Region Solothurn, mit Anlassleiter Arjuna Adhihetti, sowie Mit-Organisationen, holten Christian Felber, den bekannten österreichischen Buchautor, nach Solothurn. Die Neugier nach Informationen und Meinungen zur neuen Wirtschaftsordnung „Gemeinwohl-Ökonomie“ wusste zu mobilisieren. Im bis zu 300 Personen fassenden, grossen Saal im alten Spital, gab es für Späteintreffenden nur noch Stehplätze.


Christian Felber ist ein Sprachrohr der Bewegung für die Gemeinwohl Ökonomie. Er stellte diese mögliche neue Wirtschaftsordnung, publikumswirksam mit Freude und Überzeugungskraft, der interessierten Zuhörerschaft vor. Grundlagen sind Umfragen in Deutschland und Österreich, wo sich  interessanterweise bis zu 90 Prozent der Befragten für ein neues Wirtschaftsmodell ausgesprochen haben. Das aktuelle Wirtschaftsmodell basiert hauptsächlich auf finanziellen Indikatoren. Wie sieht ein Wirtschaftsmodell aus, welches neben den finanziellen Faktoren, auch ethische und soziale Faktoren, gleichberechtigt mit einbezieht?

Felber fragt und ergänzt: „Haben wir das Ende des stetigen Wirtschaftswachstums erreicht? ’Geiz ist Geil’, Maaslosigkeit, keine Grenzen für Gier – ist das noch das Wirtschaftsmodell der Zukunft? Viele Länder befinden sich in tiefen Krisen. 147 Konzerne beherrschen die Welt.  80% dieser Konzerne funktionieren „unter sich“ – quasi im „Kreisverkehr“ weil ihnen grosse Anteile der andern gehören“.

Klar ist, Wirtschaft ist wichtig, jedoch nicht zum Selbstzweck. Hier rückt nun die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie in den Mittelpunkt. Spannend waren auch die Erklärungen zum Wort „Ökonomie“. Nach der griechischen Definition wäre das Geld einfach als Mittel zu betrachten, während es heute in der Wirtschaft als Zweck gehandelt wird. Das von Christian Felber vorgestellte Modell versucht den finanziellen und den ethischen Wert der Wirtschaft in Einklang zu bringen, denn in vielen Staaten, erklärt die Verfassung, das „Wohl der Allgemeinheit“ zum Ziel. Lebenszufriedenheit ist das grosse Ziel. Es gibt bereits namhafte Beispiele aus Hochschulen, Parlamenten und der Wirtschaft, wo an diesem neue Modell, mit einer Balance von Finanz und Ethik, geforscht, diskutiert und nachgelebt wird.

Podiumsdiskussion
Mike Bucher leitete sachverständig durch die anschliessenden Podiumsdiskussion mit zu teil hitzigen Wortgefechten. Auf dem Podium stellte sich niemand eindeutig hinter die Schlussfolgerungen von Christian Felber. Einig waren sich die Podiumsteilnehmenden indessen alle, dass unser Wirtschaftssystem verbesserungswürdig ist.
Barbara Emmenegger, Soziologin und Dozentin an der Hochschule Luzern, betrachtet die Gemeinwohl Ökonomie als eine unter verschiedenen Möglichkeiten. Anita Panzer,  Gemeindepräsidentin von Feldbrunnen, hält das Modell so nicht für umsetzbar. Sie wünscht sich grosse Freiheiten für Entscheidungen, Freiheiten die mit sozialer Verantwortung genutzt werden sollten. Grosse Bedenken gegen die Gemeinwohl Ökonomie äusserte Josef Maushart, Präsident des Industrieverbandes Solothurn und Umgebung INVESO. Er sieht zwar wohl Reformbedarf. In letzter Konsequenz stellt für ihn jedoch die Gemeinwohl Ökonomie das Recht auf Eigentum infrage.

Vermittelnder Abschluss
Zwischen hochschlagenden Wogen und unvereinbarer Meinungen, verwies Moderator Mike Bucher auf die anschließende Möglichkeit eines klärenden Gespräches und erweiterten Diskussionen im Restaurant. Diese Möglichkeit wurde nach dem Podium eingehend genutzt. Das Restaurant platze aus „allen Nähten“. Etliche Interessierte fanden gar keinen Platz mehr. Das Highlight für mich war das Trio „Felber, Maushart und Bucher“ umringt von zahlreichen weiteren Besuchern, bei einem Bier vertieft in Diskussionen und bald mal „per du“. Die Zukunft liegt im Dialog von unterschiedlichen Meinungen – am Interesse vom (angeblich) Andersdenkenden! Ich bin um 23.15 Uhr zufrieden gegangen- zurücklassend die „intensiv Diskutierenden“, welche wohl irgendwann, vom Wirt auf die Strasse gestellt wurden!

Doris Häfliger
2000-Watt-Region Solothurn


Die Energiewende ist machbar!

Anlass vom 14. November 2016


Zum Vortrag von Prof. Dr. Anton Gunzinger erschien auf Einladung „Grüne Kanton Solothurn“ ein zahlreiches Publikum, so dass die Säulenhalle gestossen voll war. Der Referenten zeigte auf, wie mit konsequenter Umsetzung heutiger technologischer Möglichkeiten einerseits der Energieverbrauch praktisch auf dem heutigen Niveau gehalten werden und anderseits der CO₂-Ausstoss drastisch gesenkt werden kann.
Für viele Zuhörerinnen und Zuhörer war es angesichts der bevorstehenden Abstimmung über den geordneten Atomaussteig besonders interessant, zu vernehmen, dass mit erneuerbaren Energien der Atomstrom rechtzeitig durch erneuerbare Energien ersetzt werden kann. Die Schreckensszenarien mit Blackout und importiertem Strom aus Kohlekraftwerken könnten vermieden werden, wenn jetzt in erneuerbare Energien, insbesondere Photovoltaik und Windenergie, investiert werde. Heute rangiert die Schweiz jedoch bezüglich solcher Investitionen unter den europäischen Ländern fast an letzter Stelle. Als Musterland bezeichnete Gunzinger Norwegen, wo trotz eigener Öl- und Gasquellen stark auf alternative Energien gesetzt werde. Das Publikum folgte den Ausführungen gebannt und dankte dem Referenten mit grossem Applaus.


Der Referent wusste das Publikum zu fesseln

Am Schluss stellte sich Anton Gunzinger den Fragen aus dem Publikum


Wandel ist angesagt – Mobilitätstag und Filme für die Erde machen es vor!


Die 2000-Watt-Region Solothurn gestaltet, vereint mit weiteren Akteuren, den Wandel in die Welt von Morgen. Im September 2016 waren Mitglieder mit Aktionen und Informationsmaterial am Mobilitätstag sowie am „Filme für die Erde Festival“ präsent.

In Zusammenarbeit mit Energiestädten und dem lokalen Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit und Mobilität, der „weitundbreitsicht“ GmbH mit „so!mobil“, können Energien und Aktionen optimal gebündelt werden. Nachhaltigkeit ist die Grundlage und der Motor für die Zukunft. Wenn wir die uns zur Verfügung stehenden Rohstoffe besser nutzen, sind am Ende alle Gewinner.

Bereits zum 2. Mal war die 2000-Watt-Region Solothurn am Mobilitätstag in Solothurn dabei. Clever unterwegs zu sein, ist ein zentrales Thema. Wer die kombiniere Mobilität optimal nutzt, sei es zu Fuss, mit dem Zug, per Velo, Bus oder Car-Sharing kommt entspannter an Ziel und die Parkplatzsuche entfällt.

Das diesjährige „Filme für die Erde“ Festival im alten Spital Solothurn, war tagsüber durch Schulklassen ausgebucht. Abends kam die breite Öffentlichkeit zum Zuge.  Eindrückliche Filme wie „Power to Change“ die Machbarkeit der Energiewende, oder „Freightened“ die unsichtbare Frachtschiff-Industrie, wo Matrosen 100-Stunden-Wochen haben, ein Grossfrachter so viel Schwefel ausstösst wie 15 Millionen Autos, konnten kostenlos besucht werden. 

Solothurn im Wandel wagt, alte Denkmuster zu verlassen und gemeinsam mit interessierten visionären Personen und Partnern, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Neues anzugehen.


Energie-Erlebnistag im Ökozentrum Langenbruck - Ferienpass 2016

Der beliebte Energieerlebnistag der 2000-Watt-Region Solothurn, zusammen mit den Energiestädten Solothurn und Zuchwil wusste auch dieses Jahr wieder zu begeistern.
22 motivierte Kinder besuchten das Oekozentrum Langenbruck. Einige Kinder kamen bereits zum zweiten respektive dritten Mal. Im Ökozentrum konnte wieder nach Herzenslust geforscht, experimentiert und Strom produziert werden. Was „frisst“ wie viel Energie - konnte am Geräte-Parcours direkt gemessen werden. Wie viel Muskelkraft ist nötigt, um mit dem Tretvelo einen Milchshake zu mixen. Wie genau funktionierte eine Saftpresse, wenn sie mit Wasserkraft betrieben wird? Oder ganz aktuell - welche Rohstoffe stecken im Handy? Dies konnten die Kinder, in Dreierteams, in der Rohstoffexpedition erfahren. Spannend wurde es, als eine Rohstoffmine plötzlich „erschöpft“ war. Es dauerte nicht lange und die alten Geräte in der Recyclingkiste fanden Beachtung. Schnell wurde klar, wieso Elektrorecycling wichtig ist!
Das Schlusshighlight war in diesem Jahr nicht die rauschenden Fahrten mit dem Solarbob. Der beginnende Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung. Blitzschnell war ein Alternativprogramm gefunden und die Kinder kamen in den Genuss eines spannenden Trickfilms im Kino Canva. Ein toller energiereicher Tag mit Alternativprogramm ging gegen 16.30 zu Ende – ein paar Kinder machten bereits wieder ab für nächstes Jahr.

Hier finden Sie zu den Energie-Erlebnistagen 2016 den online Bericht aus der Solothurner Zeitung: 

http://www.solothurnerzeitung.ch/beitrag/leserbeitrag/energieerlebnistag-im-oekozentrum-langenbruck-130483727


Collectors - Velohauslieferdienst und Recyclingservice nimmt Fahrt auf


Das Projekt Collectors hat sich anfangs Juli 2016 für das breite Publikum vorgestellt. Nach einer geplanten Entstehungsphase wurde zuerst im Januar 2016 der «Verein Collective» als Projektträger gegründet. Der Pedaltritt hat seinen Start mit beteiligten Eröffnungsreden und Velotaufen auf dem Marktplatz in Solothurn stattgefunden. Im Moment dass sich Collectors auch als ein Sozial- und Umweltprojekt gekennzeichnet wurden besonders auch die Sinnhaftigkeiten und die Synergien mit anderen Vereinen betont. Der Eröffnungsanlass fand dann seinen gelungen Ausklang mit Apéro beim Gemeindehaus in Zuchwil.

Bericht Solothurner Anzeiger als PDF


 


SIA Anlass – „mehr als wohnen“


Die 2000-Watt-Region Solothurn, der SIA und das Architekturforum Solothurn besuchten eine Industriebrache, auf welcher heute das Hunziker Areal steht.
Die Baugenossenschaft „mehr als wohnen“ hat in einem ganzheitlichen Konzept auch die Ziele der 2000-Watt-Region Solothurn angestrebt. Der Besuch im Hunzikerareal hat mittels energiesparende Bauweisen, niedrige Verbrauchswerte sowie Energiebilanzen die wichtigen Grundlagen für einen ressourcensparenden Lebensstil vermittelt.

Pressemitteilung als PDF

http://www.solothurnerzeitung.ch/beitrag/leserbeitrag/mehr-als-wohnen-ein-besuch-in-zuerich-130420030

Pressemitteilung zu Ökobewohner

http://www.solothurnerzeitung.ch/schweiz/oekobewohner-wollen-nicht-aufs-fliegen-verzichten-130585417


Veranstaltungsbericht - Solothurn im Wandel

Vernetzung und Querdenken sind für eine 2000-Watt-Region wichtig


Am jüngsten Zukunftsworkshop der 2000-Watt-Region Solothurn haben sich viele Interessierte aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen beteiligt.
Viele Gespräche und Vernetzungen mit Ansprechpartnern waren im Vordergrund. Gemeinsame Ideen wurden als zukunftsorientierte Synergien- und Kooperationspotenziale erkannt. Neue Ideen wurden als neue mögliche Lebensstile angesehen, welche sich gut mit dem Ziel der 2000-Watt-Region Solothurn vereinbaren lassen: Einen nachhaltigen Ressourcenverbrauch bei grösstmöglicher Lebensqualität.

Bericht Solothurner Zeitung PDF

 


AUSSENPROJEKT erntema(h)l!
Eine Initiative des Kunstvereins Solothurn
20. Mai – 10. September, Kunstmuseum Solothurn


Der Kunstverein Solothurn hat dieses Jahr im Kunstmuseum das Aussenprojekt erntema(h)l! lanciert. Nach dem Konzept des Künstlers Max Bottini gestaltet und durchgeführt, vereinigt erntema(h)l! temporär zur Betreuung des Gemeinschaftsgartens und der Hähnchenzucht eine Produktionsgemeinschaft, welche aus zahlreichen Helferinnen und Helfer besteht.
Währenden den folgenden Monaten steht ein Programm mit Workshops und Referaten zum Thema erntema(h)l! für alle Interessierte zur Verfügung - eine Reihe von Veranstaltungen, welche dann mit einer erntema(h)l! Kochaktion das Schlussfest zelebriert.


->Programm PDF

->Pressemitteilung PDF.


Ankündigung

 

Aktion Schüler-Ferienpass „Energieerlebnistage 2016 für Schüler/innen der Region Solothurn/ Zuchwil im Ökozentrum Langenbruck BL


Besuch des Ökozentrums und der Solar-Bob-Bahn in Langenbruck BL

Das Ökozentrum ist eine Forschungs- und Bildungseinrichtungen für die Erforschung erneuerbarer Energien und der Entwicklung innovativer Technologien für den Umwelt- und Klimaschutz.
Das Bildungsangebot umfasst die Sensibilisierung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in erlebnisorientierten Kursen für einen sparsamen Energieverbrauch und nachhaltigen Konsum. Seit der Gründung im Jahr 1980, werden am Ökozentrum visionäre und praxisnahe Lösungen für eine ressourcenneutrale Zukunft entwickelt.    

Weitere Infos:
www.energie-erlebnistage.ch
www.oekozentrum.ch

 


 

Bericht

 

2000-Watt-Region im Hybridwerk in der Aarmatt

Dienstag, 17. Mai 2016, 18.30 Uhr

Der Verein «2000 Watt Region Solothurn» lud zu einer öffentlichen Führung ins Hybridwerk der Regio Energie in Zuchwil. Die Einladung stiess auf breites Interesse. Fast 40 Personen jeden Alters wollten hinter die Kulissen der Anlage in der Aarmatt schauen.

Nach einem kurzen Videoüberblick durch Statements verschiedener Energiefachleute und Politiker ergänzt, wurden durch Fachpersonen der Regio Energie das schweizweit einzigartige Leuchtturmprojekt vertieft vorgestellt. Angesichts der eingeleiteten Energiewende erkannten die Verantwortlichen der Regio Energie Solothurn früh, dass auf ihrem Aarmatt-Areal an der Allmendstrasse in Zuchwil, gleich vier wichtige Versorgungs-Systeme verknüpft werden konnten - Gas, Strom, Wasser und Fernwärme.

In Zusammenarbeit mit Fachhochschulen, Universitäten, sowie Spezialfirmen wurde und wird eine Anlage entwickelt, welche die verschiedenen Energieträger optimal nutzen kann. So werden Wind- und Sonnenenergie bei Überfluss in eine andere Energieform umgewandelt und als Wasserstoff gespeichert. „power to gas“ heisst die Devise. So ist es möglich, mit überschüssigem Strom – etwa von Photovoltaik über Mittag bei wolkenlosem Himmel – Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu trennen, wobei ersterer als Gas ins Gasnetz eingespeist, oder in Wasserstofftanks für den späteren Gebrauch gelagert werden kann.

In zwei Gruppen konnten sich die Besucherinnen und Besucher anschliessend helmgeschützt die komplizierten Anlagen mit ihren verschlungenen, blitzsauberen Röhrensystemen und Maschinen ansehen und sich technische, sowie chemische Prozesse erläutern lassen. Am nachfolgenden Apéro wurde diskutiert, Fragen beantwortet sowie weitere Ansätze der Energiewende 2050 thematisiert.

Anne-Regula Keller und Doris Häfliger

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VERANSTALTUNGSBERICHTE UND HINWEISE DER 2000-WATT-REGION SOLOTHURN IN DIESEM JAHR


Share Economy - Mobility als Erfolgsgeschichte

2000-Watt-Region Solothurn, Mitgliederversammlung und Share Economy Anlass

Mittwoch, 6. April 2016, 18.00/20.00 Uhr

Bereits zum 5. Mal fand die Mitgliederversammlung der 2000-Watt-Region Solothurn statt. Der Rückblick auf ein weiteres erfolgreiches Vereinsjahr, sowie der Ausblick auf kommende spannende Aufgaben standen im Zentrum. Bewährte Anlässe wie die Ferienpass Energieerlebnistage, der SIA-Anlass zu Baufragen usw. werden erweitert mit Zukunftsprojekten wie das Mitwirken beim Aufbau eines Suffizienzzentrums oder eines Velo-Hauslieferdienst – und Recyclingservice. Letzteres Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit den Energiestädten Zuchwil und Solothurn durchgeführt.

Mobility – eine Zugangskarte als Schlüssel für 2900 Fahrzeuge.

Kombiniert unterwegs zu sein ist im Trend. Wussten Sie, dass bereits mehr als 12'000 Personen auf die kombinierte Mobilität ohne eigens Auto setzen? Und es werden immer mehr. Wendel Hilti, Regionalverantwortlicher der Nordwestschweiz stellte das Erfolgsmodell „Share Economy anhand von Mobility Car-Sharing“ vor. „Mit dem Velo an den Bahnhof, den öffentlichen Verkehr benutzen und dann mit dem Mobility-Auto ans Ziel – das spart Zeit, vermeidet „Stauärger“ und ist umweltfreundlich. Kombiniert unterwegs zu sein liegt im Trend und ist die Erfolgsbasis von Mobility.

Die Erfolgsgeschichte von Mobility startete im Jahre 1987. Autoschlüssel, das war gestern. Heute haben die Mobilty-Fahrzeuge alle einen Bordcomputer und die Benutzer/innen eine Karte als Zugang. Ob Cabrio, Smart, Van oder Kastenwagen, alle Autokategorien sind verfügbar, sofern man diese rechtzeitig mit dem bedienerfreundlichen System reserviert. Die meisten privaten Fahrzeuge „stehen“ in erster Linie, sei es auf dem Parkplatz, in der Garage oder im Stau. Im Schnitt fährt ein Auto eine Stunde pro Tag. Studien zeigen, dass ein Mobility-Fahrzeug neun Autos ersetzt.

Ein grosser Teil des Mobility-Erfolgs liegt im Generationenwechsel. Für viele junge Leute hat das Auto als Statussymbol ausgedient. Die „Digital-Natives“ konzentrieren sich auf Smartphone und Co. Sie ziehen es vor zu teilen, sei es ein Auto, Bohrmaschine Musik etc. Neue Studien zeigen, dass jeder zweite Schweizer offen ist gegenüber dem Teilen anstelle von Besitzen. Nur das nehmen, was wir wirklich brauchen. Die nächsten Generationen werden es uns danken.


Doris Häfliger

2000-Watt-Region Solothurn

 


 

VERANSTALTUNG DER 2000-WATT-REGION SOLOTHURN IM JAHRE 2015

 

Internationale Verhandlungen - Klimakonferenz in Paris vom 30. November - 11. Dezember 2015

In Paris wird in den Tagen vom 30. November – 11. Dezember eines der wichtigen Abkommen  für unsere Zukunft verhandelt werden. Gemäss Weltklimarat (IPCC) erreichen wir mit dem heutigen CO2-Ausstoss die maximal zumutbare Erderwärmung von durchschnittlich zwei Grad Celsius für den Planeten um Jahrzehnte früher als bisher angenommen. Diese Überschreitung würde dramatische Konsequenzen für die Menschheit haben. In der Schweiz sind die Auswirkungen des Klimawandels schon heute spürbar: Nachlassen des Permafrosts, massiver Rückgang der Gletscher, extreme Dürren mit Wassermangel usw.
Um dies zu verhindern will die Klimakonferenz in Paris ein internationales Abkommen, welches alle Länder verpflichtet, ab 2020 einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten sollen.


Weitere Infos:
http://www.bafu.admin.ch/klima/13805/15238/15239/index.html?lang=de


26. November 2015 in der Säli-Buchhandlung, Solothurn

 

KLIMAWANDEL IST KULTURWANDEL

Lesung und Diskussion mit Hansjörg Schertenleib